Nicht ganz unwichtiger Hinweis:

Diese Geschichten dürfen zur privaten Unterhaltung kopiert werden.

Eine Veröffentlichung, auch auf der privaten Website, bedarf aber meiner Freigabe.

Danke

 

Wer zuviel Geld hat ... Wer zuviel Geld hat ...

Wir sind ja sooo originell

2021 gefunden

 

Also, wenn ich mich auf den Weg in die Stadt mache ziehe ich ein paar Schuhe an, bespreche mit meinem Kopf die Route und dann setze ich meine Beine in Bewegung, also diese typische Laufbewegung. Jetzt hat doch aber diese wahnsinnig originelle Werbebranche ganz neue Dinge zum Laufen erfunden, kreiert, geboren ... natürlich in Englisch. Das klingt noch moderner, aufregender. Die teutsche Sprache ist ja soooo ein Langweiler.

  Aber nun mal Fische bei die Butter. Lief mir doch letztens eine Webanzeige über den Weg, bei der ich echt stutzig wurde. Da soll es doch wirklich Autos zum Laufen geben. Im neuhochenglischdeutschen heißt das dann CAR2GO. Als ich das las dachte ich an einen Aprilscherz, aber die Anzeigen waren wirklich ernst gemeint und es war gerade August. Ich hab mal diese wegweisende Idee als Bildmontage umgesetzt.

  Und nun ist meine Neugierde geweckt. Also im großen weltweitem Netz gesucht und siehe da - ich bin tatsächlich im wahrsten Sinne pfündig geworden. Da gibt es tonnenschwere Schiffe, Ladegeräte und LKWs zum Laufen und man sehe und staune, sogar Schuhe sind dabei.

 

Schuhe zum gehen, man stelle sich das mal vor. Waaahnsinn

 

Ich habe aus meinen Schuhen bisher immer meine Suppe gelöffelt und aus den Stiefeln Bier getrunken.

  Wir denken eben nicht mehr nach, wir konsumieren nur noch - schade. Ja so sind wir Deutschen eben und ich weiß momentan nicht, ob ich jetzt lachen oder heulen soll.

Die Stein gewordenen Riesen-Brötchen auf dem Rauenstein Die Stein gewordenen Riesen-Brötchen auf dem Rauenstein

Das vergessene Frühstück auf dem Rauenstein

2016 - Gute-Nacht-Geschichte für meine Enkel

 

Vor langer, langer Zeit machte ein Drache in der Sächsischen Schweiz den Bauern sehr viel Sorgen. Immer wieder fand er  Spaß daran, Feuer zu spucken und damit Häuser in Brand zu stecken. Oder er flog dicht über die Felder, erschreckte die Bauern beim Pflügen oder Ernten. Die Pferde scheuten und liefen erschrocken kreuz und quer davon und die Bauern mußten sie erst mühselig wieder einfangen. Sie hatten schon versucht mit einer Kanone den Drachen zur Strecke zu bringen, aber der war viel zu schnell. Die Bauern wußten nicht mehr weiter.

   Da kam eines Tags ein Jüngling in das Dorf auf der Suche nach Arbeit. Als er abends im Gasthaus saß, hörte er vom widerspenstigen Drachen und den vergeblichen Versuchen der Bauern, ihn loszuwerden. Er setzte sich zu ihnen und alle suchten nach einer Lösung. Dort wo der Jüngling herkam gab es sehr hilfreiche und fröhliche Riesen. Er schlug den Bauern vor, mit den Riesen zu reden, ob die mit List und Tücke den Drachen vertreiben oder fangen können. Die Bauern freuten sich über den Vorschlag und am nächsten Tag machte sich der Jüngling auf den Weg zu den Riesen. Die Bauern gaben ihm noch ein paar Silbertaler für alle Fälle mit.

   Bei den drei Riesen angekommen, erzählte der Junge vom Drachen, der Furcht und Schrecken verbreitete. Er brauchte die drei Riesenfreunde gar nicht zu überreden. Sie brachen sofort auf und überlegten unterwegs, mit welcher List sie den Drachen fangen könnten. Sie kamen an einem Fluß vorbei und beobachteten einen Fischer, wie er ein breites Netz in den Fluß spannte in dem sich die Fische  verfingen. Da kam den Riesen eine Idee. Sie baten den Fischer, ihnen sein Netz zu borgen. Doch der wollte auf sein neues, kräftiges Netz nicht verzichten. Gerade jetzt hatte der Fluß so viele Fische und er mußte Geld für seine Familie verdienen. Der Jüngling bot ihm die Silbertaler der Bauern an und nach kurzem Überlegen willigte der Fischer schließlich ein.

    Einige Tage später, kehrten die Vier ins Dorf zurück. Die Einwohner waren frohen Mutes, den Drachen nun endlich loszuwerden. Die Riesen erkundigten sich am Abend bei den Bauer, wo der Drachen wohnen könnte, um ihn zu überraschen. Die Bauern berichteten, daß das Ungetüm immer morgens aus Osten mit der Sonne kam. Mehr konnten sie nicht berichten und alle legten sich daraufhin schlafen.

   Am nächsten Morgen begaben sich die drei Riesen sehr früh auf den Weg in Richtung Osten. Die Bauern hatten ihnen als Wegzehrung in der Nacht 6 extrariesengroße XXL-Brötchen gebacken und sie auch mit XXL-Wurst belegt. Als die Sonne aufging, hatten die Riesen schon einige Kilometer zurückgelegt und mächtigen Hunger. Sie brauchten bestimmt noch viel Kraft, wenn sie Erfolg haben wollten. Also beschlossen sie zu frühstücken.

   Gesagt, getan. Sie waren gerade in der Nähe des Rauensteins und der hatte oben eine schöne glatte Fläche, wie ein Tisch. Also packten sie die Brötchen aus und legten sie auf diesen Felsentisch. Kaum lagen die Brötchen, hörten sie ein Rauschen und ein ohrenbetäubendes Schreien in der Ferne. Der Drache war im Anflug. Er war gerade am Lilienstein vorbeigeflogen. Schnell sprangen die Riesen auf, griffen das Netz und liefen auf das freie Feld.

    Was nun geschah ging sehr schnell. Einer der Riesen blieb stehen und die beiden anderen liefen nach rechts und links davon. Der Drache dachte natürlich, daß die beiden vor ihm flüchteten und flog auf den Riesen zu, der immer noch ganz still dastand. Eine leichte Beute, dachte der Drache. Was er aber nicht sah - die beiden davon eilenden Riesen hatten je ein Ende des Netzes in der Hand und spannten es genau vor ihrem stehenden Riesenfreund auf.

    Es kam wie geplant, der Drache flog direkt auf den Riesenfreund zu und damit in das Netz. Er verhedderte sich in den Maschen, und ehe er noch sein fürchterliches Drachenfeuer spucken konnte, hatten die Riesen das Drachmaul schon zugebunden.

    Aus und vorbei - tschüß Drache.

 

Die Riesen waren sehr erfreut und erst recht die Bauern im ganzen Land. Der Drache wurde in eine tiefe Höhle, irgendwo in der Sächsischen Schweiz, eingesperrt. Man hat ihn bis heute noch nicht gefunden.

   Am nächsten Tag machten sich die drei Drachenfänger ganz stolz wieder auf den Heimweg. Wie versprochen gaben sie dem Fischer das Netz zurück und der freute sich mit den Riesen über deren Riesenerfolg. Bei diesem Abenteuer, der Freude und dem großen Fest im Dorf hatten die Riesen ihre Brötchen ganz vergessen. Das fiel ihnen erst ein, als sie wieder zu Hause waren.

   Noch heute liegen die 6 Brötchen auf dem Rauenstein, dort, wo die Riesen sie ablegt hatten. In den vielen Jahren sind sie fest wie Stein geworden - logisch. Viele Menschen liefen inzwischen darüber  und deshalb sind sie auch ein wenig flacher geworden.

   Aber wer weiß, ob die Riesen nicht doch noch mal zurück kommen, wenn sie Hunger haben - denn Riesen haben fast immer RIESENhunger.

Der Sandsteinfisch am Wildenstein Der Sandsteinfisch am Wildenstein

Der Trödel-Fisch am Wildenstein

2016 - Gute-Nacht-Geschichte für meine Enkel

 

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da war dort, wo heute das Elbsandsteingebirge ist, ein großes tiefes Meer. Und dort wo viel Wasser war, waren auch eine Menge Fische, aber viel größer als heute. Ihr wißt schon, so wie die Saurier. Die jungen Fische konnten hier wunderbar spielen. Sie hatten viel Platz und konnten den ganzen Tag lang im Wasserpflanzenwald Verstecken spielen, schöne Blubberblasen an die Meeresoberfläche steigen lassen, Krebse ärgern und was Fischkinder sonst noch so alles machen.

   Ich weiß ja nicht, ob die Fische sich auch unterhalten haben - in ihrer Fischsprache ntürlich. Aber wenn ich es mir richtig überlege, konnten sie vielleicht nur nicht hören, denn sonst wäre dem Fisch, den ich letztens getroffen habe, nicht etwas ganz schlimmes passiert.

   An einem schönen warmen Sommertag war ich allein im Wald unterwegs,  lauschte den Vögel und beochbachtete die Ameisen auf ihrer Ameisenstraße. Da hörte ich ein leises weinen und schaute nach oben. Da sah ich ihn, zwischen den Bäumen, den großen Fisch und fragte ihn, wie er denn hierher gekommen sei.

 

Er hörte auf zu schluchzen und dann erzählte er mir seine Geschichte:

   Es war einmal vor langer langer Zeit, ach das sagte ich ja schon. Also es war ein schöner sonniger Tag, so wie heute. Alle Tiere im Wasser waren zufrieden, satt und guter Dinge. Bis auf einmal - es muß so gegen Nachmittag gewesen sein - ein Erdbeben alles im Wasser durcheinander brachte. Eine große Wolke aus Sand wälzte sich durch das Wasser und alle Fische, Krebse, Aale, Muscheln, Seeigel, Wale versuchten zu fliehen und das so schnell wie es eben ging.

   Nur einer nicht, unser Trödel-Fisch, den ich gerade getroffen habe. Er trödelte lieber so vor sich hin, schaute den Luftblasen nach, die nach oben blubberten oder beobachtete das Seegras, wie es sich in der Strömung hin und her bewegte. Es passierte ja sooooo viel und alles war ja soooo interessant. Das ist ja auch richtig und gut, nur nicht, wenn Mutter und Vater rufen und rufen, weil es gefährlich wird. Da sollte man schon mal aufpassen.

    Der Sand kam sehr schnell und hat den Trödel-Fisch zugedeckt, fest eingepackt, weg war er. Das viele Wasser hat den Sand in den vielen Jahren zu einem festen Steinblock gepreßt. Vor vielen hundert Jahren ist das Wasser aber wieder verschwunden. Regen, Wind, Sonne und Kälte haben viele kleine und große Felsen entstehen lassen. Manche dieser Felsen haben schöne Formen und einer sieht aus, wie ein Fisch.

 

Die verliebte Eiche mit dem Stoßzahn Die verliebte Eiche mit dem Stoßzahn

Die verliebte Eiche und der Elefant

2016 - Gute-Nacht-Geschichte für meine Enkel

 

Ich war wieder mal unterwegs am Rauenstein und lief durch eine wunderschönen grünen Eichen- und Buchenwald. Es muß also Frühling gewesen sein. Als ich nach oben zu den Blättern schaute entdeckte ich eine Eiche, die anders aussah als die Anderen. Ich setzte mich zu ihr und lehnte mich an ihren Stamm. Die Sonne schien, es war schön warm ...

 

Ich hörte plötzlich eine Stimme und die fragte, ob sie mir eine Geschichte erzählen kann. »Ja« sagte ich ganz einfach. 

   Diese junge Eiche stand einsam am Rauenstein und langweilte sich. Alle Bäumchen ringsum waren mit Wachsen beschäftigt - wollten schnell groß werden. Da kam eines Tages eine Elefantenherde vorbei, angeführt von einem großen, starken Elefantenbullen.

   Er ging auf das kleine Bäumchen zu. Die Eiche bekam langsam Angst erdrückt zu werden von diesem gewaltigen Tier. Doch der Elefant wollt nur ein wenig seine Haut krabbeln, irgendetwas juckte ihn.

   Er rieb sich ganz zart an der jungen Eiche, drehte immer wieder den Kopf und beobachtete die kleine Eiche und die bekam eine roten Kopf oder besser viele rote Blätter - vielleicht war aber auch gerade Herbst. Wir wissen es nicht. Die Eiche war einfach verliebt, verliebt in den großen starken Elefanten.

Aber die Herde mußte weiterziehen.

   Die Eiche wünschte sich jeden Tag, daß er vorbeikommt, sie anschaut und sanft berührt. Sie gab die Hoffnung nicht auf und wuchs und wuchs. Sie hat sich richtig angestrengt und heute ist sie ein großer starker Baum, wie der Elefant.

    Zur Erinnerung an ihren Elefanten hat sie einen Ast wachsen lassen, der wie ein Stoßzahn aussieht und darüber einen Ast wie der Rüssel ihres Lieblings-Elefanten. Jeden Tag hält sie Ausschau, ob die Herde wieder vorbeikommt ...

 

Die Bäume, die viel später neben ihr gewachsen sind fragen manchmal, warum sie so einen merkwürdigen weißen Ast hat. Die Eiche erzählt dann ganz stolz von ihrer Jugendliebe.

Die Einheit von Tomate und Rentenalter

2015 - Eine Mittags-Überlegung

 

Als ich heute wieder mal in meiner Single-Küche nach dem Rechten sah habe ich doch ein kleines Pappkistchen mir drei kleinen Rispen-Tomaten entdeckt. Der erste Gedanke: Wann hast du die gekauft?

  Es muß ungefähr eine Woche her sein, oder auch zwei, und die drei sehen noch Super frisch aus - keine Alterserscheinung, Trockenfalten, weiche Stellen. Während die Kartoffeln kochen, köchelt es auch in meinem Hirn und ein verrückter Gedanke macht sich breit.

  Was wäre wenn ... Aber mal den Gedanken von vorn betrachtet.

  Unsere Politiker haben ja schon seit langem keine Visionen zur Entwicklung unserer Gesellschaft mehr - dachte ich. Aber - und jetzt kommen die Tomaten ins Spiel. Diese Tomaten und vielleicht noch andere Gemüsesorten wurden gezüchtet für ein langes Leben, transportsicher, schlagfest ... Da liegt doch der Gedanke nahe, daß der Mensch auch länger Leben, pendlerfreudig und krisengefestigt sein könnte, wenn er sie ißt. Aber warum?

  Ganz einfach. Wenn der Mensch länger lebt und dabei gesund bleibt kann er auch länger arbeiten und das spart ungemein. Der Staat kann sich mühselige Ausbildung im Kindergarten, Schule und Betrieben sparen. Und in weiser Vorraussicht hat er schon mal damit angefangen und ist sehr erfolgreich dabei - dem Herrn Schäubles Sparinitiativen sei dank.

  Der Staat spart dann zum Beispiel Rentenzahlungen. Und damit bin ich wieder bei den Tomaten. Ich gehe mal davon aus, daß die Politiker dachten, wenn alle Menschen diese manipulierten Tomaten essen geht diese lebensverlängernde Wirkung auch auf den Menschen über. Nun haben wir ja schon einige Jahre das Zeug gegessen, aber das Sparkonzept scheint noch nicht ganz aufgegangen zu sein.

  Wer möchte auch 200 Jahre alt werden und mit 190 in Rente gehen?

 

Es ist eben wieder eine dieser politischen Milchmädchenrechnungen. Das diese nicht aufging macht die aktuelle Suche nach qualifizierten Arbeitskräften deutlich, der hektische Aufbau von Kitas, die Instantsetzung von Schulen und soweiter. Das zeigt wieder mal: Auch Politiker sollten immer mal wieder zu Qualifikation verdonnert werden, vor allem im Lesen von Statistiken. Anders als bei den Arbeitern wird Mangel an Bildung bei Politikern noch nicht bestraft, im Gegenteil die Diäten steigen automatisch. Wer hier auf den Gedanken kommen sollte, daß damit Ignoranz belohnt wird liegt vielleicht nicht ganz falsch.

 

Bei all dieser Gedankennotiererei habe ich ganz meine Kartoffeln vergessen.

Naja dann gibts heute eben Kartoffelbrei.

Erster Ideenentwurf für die Öko-Bio-Einrichtung Erster Ideenentwurf für die Öko-Bio-Einrichtung

Das Öko-Bio-Auto oder Gute Nacht VW

So erfunden am 30.09.2015

 

Deutschland ist und bleibt die Ideenschmiede der Welt. Da gibt‘s nichts dran zu rütteln. Man braucht da nicht mal den intransparenten Poilitchor, sondern einfach nur ein Blick ins Volk und man sieht - gute Ideen. Schluß mit Umweltverschmutzung, hoch lebe die saubere Umwelt.

Hier ein Beispiel einer Bio-Ökö-Umrüstvariante eines ganz normalen Autos, auch PKW genannt. Machen sie den Innenraum zur blühenden, grünenden Oase (siehe Bild: es dürfen auch Kräuter oder Früchte sein, aber Vorsicht bei Bäumen). Zur Not kann man aber auch das Dach mit einem Trennschleifer oder Büchsenöffner duchlaßmäßig öffnen.

    Nun zur eigentlichen umweltfreundlichen Antriebs-Technologie:

1. Zur Vorbereitung empfiehlt es sich die Rücksitze und den Beifahrersitz zwecks Anbauflächenvergrößerung und Gewichtsentlastung auszubauen und eventuell zu kompostieren.

2. Bei guter Pflege der Inneraumbepflanzung ensteht ordentlich pflanzlicher Abfall, der in einer Biogasanlage im Kofferraum zu Biogas verwandelt wird.

3. Das angebaute Grünzeug/ bzw. Obst kann während der Fahrt verzehrt und die entstehenden

Verdauungsgase, können, soweit ein Anschluß gelegt ist, zur Verbrennung eingespeist werden.

4. Sollte nicht genug Bioabfall anfallen kann extra ein Holzkohlevergaser (bekannt aus dem letzten Jahrhundert) auf dem Dach montiert werden. Im Wald liegt genug altes Holz rum.

5. Und was nicht zu vernachlässigen ist; die Pflanzen verbessern wesentlich den Sauerstoffgehalt und damit das Raumklima im Fahrgastraum und die Klimaanlage wird um mindestens, wenn nicht noch mehr, entlastet, was wiederum massive Einspar-Prozent-Punkt-Noten bringt.

    Da Sie nun in Zukunft nur allein fahren können, spart das nochmals Energie. Die Zuladung entfällt ab sofort. Ihre Frau/Partnerein/Freundin bzw. Mann/Partner/Freund kann sich durch die nun eingetretenen Ersparnisse ein eigenes Fahrzeug leisten, was zum einen die Unabhängigkeit befördert und vor nervigen Beifahrerkommentaren schützt. Viel wichtiger ist, daß sie das so hoch gepriesene Wirtschaftswachstum noch befördern. Das dürfte doch unsere Kandesbunzlerin riesig freuen und sie können mächtig stolz auf sich sein.

    An einer Wintervariante wird zur Zeit gebastelt. Vielleicht können wir diese nervenaufreibende Forschung aber auch weglassen, weil der Winter sowieso bald ausfällt.

    Spätestens an dieser Stelle wird unsere Familienministerin sehr traurig sein, aber auch hier ist Lösung in Sicht und sie wird wieder freundlich drein blicken. Ein Mietanhänger mit Hüpfburg für die Kleinen wäre da ein spielerische Lösung, um die schreienden Jungterroristen für ein paar Stunden loszuwerden.

 

Dies wäre ganz sicher das emissionsfreieste Antriebssystem der Welt. In Insiderkreisen auch

Super Summer Blue Sky Motion-Street Show offs

genannt.

 

Und jetzt noch ein wahnsinns Tipppp für unsere Spekulanten. Sie können für dieses Vehicle Emissions-Zertifikate erwerben und damit an der Börse kräftig abzocken, für den nächsten Urlaub, das Haus oder so.

Das wäre dann zwar schon wieder Beschiß aber eben ein Anderer als bei VW.

Es brennt, es brennt!

Dezember 2018 - Nachtgedanken

 

Man stelle sich mal folgende Situation vor: Ein Großbrand irgendwo in Deutschland und Feuerwehren aus verschiedenen Orten rücken an zur Brandbekämpfung. Am Ort des Geschehens eingetroffen stellen sie fest, daß erst einmal ein Brandobermeister also der Chef bestimmt werden muß. So verlangt es die deutsche Brandbekämpfungsorganisationssicherstellungsverordnung - dient also mehr der Bürokratie.

 

Stellt sich eine CDU-Feuersachverständige in die Mitte und behauptet, sie habe das größere Feuerwehrauto, also ist sie die Chefin. Kommt doch sofort ein grauhaariger CSU-ler daher und behauptet, sein Feuerwehrauto ist aber stärker, also ... Folgt eine Grüne mit buntem Helm und erklärt vollmundig, sie habe eine wesentlich nachhaltigere Strategie zur Brandbekämpfung. Sie will 100 % kostbares Trinkwasser sparen. Ratlose Gesichter ringsum. Ganz einfach sagt sie: Alle sollen sich um den Brandherd stellen und das Feuer einfach ausblasen. Ihre Oma, behauptet sie, hat das noch mit jeder Kerze geschafft.

    Eine sozialdemokratische Klatsche will erst einmal feststellen, ob alle Beteiligten ihre Sozialabgaben nachweisen können. Ein schicker Freidemokrat möchte sicher gestellt wissen, wenn er sich denn doch an der Brandbekämpfung beteiligt, daß seine edle Garderobe und die Frisur keinen Schaden nehme.

Und zu guter Letzt hält es die AfD für viel wichtiger, erst einmal über eine große Anfrage zu klären, ob eine Brandbekämpfung die Unversehrtheit eines Hauses garantieren kann und wenn ja wann nicht.

 

Und so streiten sie bis zum Morgengrauen, und stellen fest, man brauche erst mal einen Untersuchungsausschuß zur Kanalisierung der Meinungsverschiedenheiten, vielleicht auch einen Ombudsmann oder eine Ombudsfrau. Das Feuer hat in der Zwischenzeit alles aufgefressen, was da noch so an Brennbarem rumlag.

Der Ausschuß hat letztendlich festgestellt, das die förderalen Strukturen in Deutschland eine gemeinsame Brandbekämpfung schon aus technischer Hinsicht unmöglich macht. Denn die eine Feuerwehr hat C-Rohre oder LMA-Rohre, die andere Strohhalme, weitere Gartenschläuche oder Wassereimer ...

 

Die gedankliche Verbindung zum Zustand unseres Bildungssystems und anderen deutschen Mißständen ist gewünscht und es wird somit dringend vor Nachahmung gewarnt.

 

Übrigens: Über den Begriff Ausschuß im Zusammenhang mit einer Gruppe Menschen sollte ich auch mal nachdenken. Zu DDR-Zeiten wurde der Ausschuß als 2. oder 3. Wahl angepriesen - war also minderwertig und damit erheblich billiger.

Geheime Autobahnsache

2020 - Durchgeschüttelte Gedanken

 

Ich bin wieder mal auf der Autobahn zwischen Cottbus und Dresden unterwegs. Zum größten Teil auf niegelnagelneuen Betonpisten, stellenweise mit Schütteleffekt über einige Kilometer, wobei ich nicht weiß wozu es dient. Soll es die Autofahrer an alte Zeiten erinnern, ist es ein Stoßdämpfertest der Autoindustrie oder soll es den teuren Stresslesssessel ablösen, um damit die Muskulatur aller Autoinsassen zu entspannen. Ich frage mich nur, wie die Autobahnbauer diesen Effekt über Kilometer beibehalten können - naja - eben echte deutsche Wertarbeit.

Aber ich schweife vom Eigentlichen ab.

  Aufgefallen sind mir auf einigen konzentrierten Stellen, reihenweise schwarze Querstreifen über den Spuren. Da es auf jeder Fahrt entspannte Abschnitte gibt, wo man seinen Gedanken mal freien Lauf lassen kann, habe ich darüber sinniert, was dies wohl bedeuten könnte.

  Als ersten kam mir der Gedanken beim Überfahren der Streifen mit dem markanten Tammtamm-tammtamm, das könnte so eine Art Morsezeichen sein. Wenn man die mit einer bestimmten Geschwindigkeit überfährt und den Code kennt, wird man vielleicht gewarnt - oder so.

Wo ist meine Enigma?

 

Oder,

vielleicht ist es auch eine von den vielen Verschwörungstheorien. Es sind Strichcodes mit Infos für die zu erwartenden Ausserirdischen. Wenn die im Anflug sind, können die mit ihrem ABSCS (Autobahnstrichcodescanner) die angegebenen Koordinaten für die Landung an der nächsten Tankstellen auslesen. Die häufigen Autobahnbaustellen lassen auch den Schluss zu, dass immer die aktuellen Spritpreise eingearbeitet werden.

  Oder aber,

die Erklärung ist ganz irdisch. Dieses ewig helle Band von Autobahn ist einfach auf die Dauer zu ermüdend und da haben sich hochbezahle Verkehrsexperten und Psychologen gedacht: Wir bauen immer mal wieder ein Tammtamm-tammtamm ein damit die Autofahrer nicht einschlafen, um somit die Unfallrate zu senken.

Aber mal Spass beiseite: Ganz glatte Autobahnen so ganz ohne Tammtamm-tammtamm und Gerüttelschüttel kann doch heutzutage jeder Anfänger mit den teuren hochmodernen Maschinchen bauen. Diese Gerüttelschüttel-Autobahnabschnitte sind eben echte deutsche Innovationen - da wäre ich nie darauf gekommen.

  Autobahnfahren bildet eben ungemein.

Wahre Fake News

Dezember 2021 - Nachrichtengedanken

 

Neulich im Fernsehen habe sich Menschen mit einer großen schwarzen Brille so bewegt, als ob sie fliegen wollten. Hab mir sagen lassen, die sind in einer virtuellen Realität und das ist eine computergenerierte Wirklichkeit in 3D-Bild und mit Ton.

Ich kam ins Nachdenken. Wenn man manche Nachrichten mit Corona-Demos, Urwaldabholzung, angezündeten Autos, Mord und Totschlag sieht, glaubt man, man träumt, das kann nicht war sein. Regierungen zetteln Kriege an mit vielen Toten, bauen immer schlimmere Waffen, geben Morde in Auftrag und keiner bestraft die Täter. Sind das virtuelle oder reale Menschen?

Real halte ich für unwahrscheinlich, denn so dumm kann die Menschheit doch nicht sein. Oder doch?

Dann habe ich was von Außerirdischen gesehen und da kam mir der verrückte Gedanke: Etwas reales kann ja nicht virtuell sein und umgekehrt funktioniert das auch nicht. Hier stimmt doch was nicht. Ist vielleicht unsere ganze Welt mit dem gesamten Universum nur ein virtueller Raum, die Planeten nur Seifenblasen mit projizierter Oberfläche und wir Menschen sind eine Ansammlung von zusammengeklaubten Pixeln, damit wir uns unterscheiden können? Ist das eine Erfindung und Einrichtung der Aliens? Und wir bilden uns ein - das ist alles Real.

 

Es gibt ja schon Menschen, die behaupten, die Erde ist eine Scheibe, Corona nur ein Schwindel, und, und, ...

Werden die auch von »Außen« gesteuert?

Sind die Aliens vielleicht unter uns und lachen sich halb kaputt über diese komischen Pixelhaufen, auch Mensch genannt, die sich gegenseitig das Leben schwermachen?

Das Wort Leben bekommt dann übrigens auch eine ganz andere Bedeutung.

Wer startet es und wer beendet es?

Was passiert aber, wenn jemand eine Nadel zückt und in diese virtuelle Blase sticht?

Gibt es dann einen neuen Urknall und die Steinzeit fängt von vorn an?

Aber etwas positives haben die Aliens mit dieser virtuellen Welt vorgemacht. Die Entsorgung der Pixel ist ein sehr umweltfreundlicher Vorgang - vollkommen Emissionsfrei.

 

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